„Ich bin stolz darauf, dass unser Onlineshop immer wichtiger wird“

Markus Morath ist Webshop-Programmierer bei Alexander Bürkle

Markus Morath kümmert sich seit einem Jahr um den Onlineshop des Elektrogroßhändlers Alexander Bürkle. Zusammen mit anderen 20 Kollegen arbeitet er im neu aufgebauten E-Business Bereich, der für Online Marketing, E-Commerce, Big Data, Kundenpflege sowie den Aufbau einer Digitalen Kundenplattform zuständig ist. Die schnell wachsende Sparte rückt bei Bürkle immer stärker in den Fokus als Ort für zukünftiges Denken, Handeln und Arbeiten. Die digitale Umstrukturierung der Firma findet Morath sehr spannend. „Ich bin stolz darauf, dass unsere Abteilung immer wichtiger wird.“ Bürkle sei überzeugt vom Potenzial intelligenter und vernetzter Technologien.

„Mich überzeugte das junge Team“

Morath hat an der Akademie für Datenverarbeitung in Böblingen eine Ausbildung zum Mediendesigner absolviert, arbeitete danach für vier Jahre in einer Werbeagentur, reiste anschließend nach China und programmierte dort für ein gutes Jahr bei einer Computerspielfirma in Shanghai. Bis ihn ein Recruiter über ein soziales Netzwerk für den Job bei Alexander Bürkle abwarb. „Dann ging alles sehr flott“, erinnert er sich. Innerhalb von zwei Monaten fing er bei seinem neuen Arbeitgeber in Freiburg an. Mit 800 Mitarbeitern und 22 Standorten war Bürkle deutlich größer als die Unternehmen, die er bisher kannte. „Mich überzeugte jedoch das junge und kollegiale Team“, erzählt er. Der Altersdurchschnitt in seiner Abteilung liege bei 34 Jahren. Eine bunt gemischte und internationale Truppe aus Pädagogen, Industriekaufleuten, Programmierern, Marketingmenschen, Betriebswirtschaftlern und Beratern. „Ich habe viel Spaß bei der Arbeit“, freut er sich. Das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten sei zudem ein sehr offenes: „Innerhalb der Abteilung sind die Hierarchien sehr flach.“ Anders als in China, wo die Vorgesetzten noch Autoritätspersonen seien und von den Mitarbeitern stillschweigend viele Überstunden verlangt würden.

Sinnstiftende und abwechslungsreiche Arbeit

Mit der neu aufgebauten E-Business Abteilung, die sich sehr dynamisch weiterentwickelt, sah Morath die Möglichkeit, sich aktiv in das Unternehmen einzubringen. Durch Bürkles Innovationskultur, schneller auf Kunden- und Marktanforderungen mit neuen Produkten und Dienstleistungen zu reagieren, kann er Neues bewegen und vieles ausprobieren. Er ist im ständigen Austausch mit den Kunden. „Ich reagiere auf die Kundenwünsche, programmiere neue Funktionen für sie und behebe Fehler“, erklärt er. „Eine sinnstiftende Arbeit, weil ich dadurch einen Mehrwert für den Kunden schaffen kann.“ Gut findet Morath, dass Bürkle viel Wert auf die Weiterbildung seiner Mitarbeiter legt. Es gebe Kurse zum Linux-Betriebssystem, zum Thema IT-Sicherheit und Kommunikationsschulungen. „Ich werde immer wieder neu herausgefordert.“

Agile Projektarbeit und kollaboratives Arbeiten

Morath schätzt die kollegiale und agile Unternehmenskultur bei Bürkle. Bei einem Stand-up-Meeting werden morgens im Büro zuerst alle wichtigen Dinge besprochen. „Pro Person eine Minute Redezeit. Dann weiß jeder, was zu tun ist“, sagt der 34-Jährige. Seit Neuestem hat das Team die Möglichkeit, sich in eine Denkwerkstatt zurückzuziehen, wenn es sich ungestört auf etwas konzentrieren will. Im Vorhof des Unternehmens stehen zwölf mit digitaler Technik ausgestattete Container, die agile Projektarbeit und kollaboratives Arbeiten fördern sollen. „Eine gute Idee für aktive Teamarbeit, schön gemacht mit dem neuen Slogan der Firma, quer zu denken, von Mensch zu Mensch“, sagt Morath.