“Wir können den Mittelstand zukunftssicher machen”

2016 hat Steffi Burkhart ihr aufsehenerregendes Buch „Die spinnen, die Jungen! Eine Gebrauchsanweisung für die Generation Y“ veröffentlicht. Dort zeigt sie auf, dass die Diskussion um die Generation Y und ihre Integration in den Arbeitsmarkt weitreichender ist – sie betrifft den gesamten kulturellen Wandel in der Arbeitswelt. Mit ihren Inhalten und ihrer Persönlichkeit erreicht Steffi in der deutschsprachigen Wirtschaft Aufmerksamkeit.

Vor kurzem wurde sie von brandeins proträtiert und geht noch einen Schritt weiter: „Wir bieten Homeoffice, eine familienfreundliche Atmosphäre, und du kannst bei uns ins Ausland gehen, das sagen alle. Aber das reicht nicht mehr“, sagt Burkhart. Genauso wenig wie: „Wir sind der größte Schraubenhersteller in Bayern.“ Es sind jetzt die Firmen, die sich bei den Bewerbern bewerben. Und die sich anstrengen müssen, damit die guten Leute bleiben. „Die junge Generation identifiziert sich nicht mehr so schnell mit einem Unternehmen und wechselt häufiger den Job“, sagt Burkhart. Daher müssten die Unternehmen zu caring companies werden, die sich nicht nur um den Mitarbeiter kümmern, sondern auch um dessen gesamtes soziales Umfeld, um ihn an sich zu binden.


Steffi Burkhart räumt in ihren Vorträgen mit stereotypen Vorurteilen auf, die Medien über die Jugend von heute verbreiten. Sie spricht aus der Perspektive ihrer Generation, der Generation Y, über die Zukunft der Arbeit. Sie ist ein gern gesehener Gast auf großen Bühnen, in Podiumsdiskussionen, in Arbeitskreisen der Deutschen Wirtschaft und Experte in Funk & Fernsehen. Unter anderem beim ARD Morgenmagazin und ZDF Mittagsmagazin. Ihre persönliche Motivation ist es, sich für die Bedürfnisse junger Menschen einzusetzen und ihre Ansprüche an Wirtschaft und Politik zu kommunizieren. Sie wird während Mission M eine Schirmherrschaft für den zweiten Kongresstag zu übernehmen.

Steffi Burkhart hat zwei Jahre unglücklich in einem Großkonzern gearbeitet und parallel ihre Promotion durchgeführt, danach wechselte sie für drei Jahre in ein Start-up und war dort mitverantwortlich für den Aufbau und die Leitung einer Führungskräfte-Akademie. Seit 2016 ist sie als Freelancerin und Impulsgeberin für den Wandel der Arbeitswelt aus der Perspektive ihrer Generation aktiv.